Schnittpunkt sozialer Kreise statt völkischer Verwurzelung – Die Entstehung moderner Sozialtheorie aus der deutsch-jüdischen Lebenswelt des 19. Jahrhunderts am Beispiel Moritz Lazarus

Die Sozialtheorie des deutsch-jüdischen Philosophen Moritz Lazarus nimmt eine pluralistische Gesellschaftskonzeption vorweg, die bis heute aktuell ist. In ihrem Kern entspricht sie dabei zentralen Charakteristika der deutsch-jüdischen Lebenswelt des 19. Jahrhunderts. Lazarus war somit gleichzeitig paradigmatischer Vertreter dieser Lebenswelt wie proto-soziologischer Vordenker. Die Parallelen von Leben und Werk Lazarus’ belegen den engen Zusammenhang von Lebenswelt und Theoriebildung.

Autor(en): Mathias Berek

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