Der Beitrag analysiert die Rückkehr russischsprachiger Jüdinnen zur Religion nach ihrer Einwanderung nach Deutschland. Auf Basis qualitativer Interviews wird gezeigt, wie Religiosität als Ressource der Identitätsbildung und der Bewältigung von Migrationserfahrungen dient. Zugleich entstehen neue Konfliktlinien im Spannungsfeld zwischen jüdisch-religiöser Praxis, säkularen Normalitätsvorstellungen und familiären Beziehungen. Der Artikel arbeitet zentrale Herausforderungen und Strategien im Umgang mit diesen Spannungen heraus.
Autor(en): Julia Bernstein,
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