Neuigkeiten

30. Ausgabe erschienen

Dreißig Ausgaben und 500 Autor_innen. Wir freuen uns, Ihnen das heute präsentieren zu können und danken allen, die in den vergangenen fünfzehn Jahren an Medaon mitgewirkt haben.

Mit dieser Ausgabe verfolgen wir zweierlei Ziele: Zum einen wollen wir kritisch in den Blick nehmen, wie sich das Fach in den letzten 15 Jahren verändert hat. Dazu zählen die Karrieremöglichkeiten des akademischen Nachwuchses, die Förder- und Studienlandschaft ebenso wie thematische oder methodische Verschiebungen. Zum anderen möchten wir denjenigen, die sich als ‚Nachwuchs‘ verstehen, die Möglichkeit geben, sich in besonderem Maße an der Gestaltung der Ausgabe zu beteiligen, sei es durch eine Reflektion der eigenen Situation oder eine Vorstellung der laufenden Projektarbeit. Auch die Definition des Nachwuchses selbst lässt sich dabei kritisch diskutieren: Wer zählt dazu und warum?

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Ideen für weitere interessante und auch ungewöhnliche Themen.

Medaon

Medaon – die Komposition aus den hebräischen Wörtern Meda für Information, Mada für Wissenschaft, Dea für Ansicht sowie Iton für Zeitung bündelt den Anspruch, ein online frei zugängliches, interdisziplinäres Podium für fundierte Perspektiven auf jüdische Lebenswelten in Geschichte und Gegenwart zu bieten.

Jüdische Lebenswelten im Fokus – das heißt, regelmäßig spannende Zugänge zu historischen und aktuellen Konstellationen jüdischer Präsenzen zu entwickeln, etwa in Hinsicht auf individuelle Biografien, Gemeinschaft, überdauernde (im)materielle Prägungen und ihre Positionierungen im jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld. Jüdisches Leben in Sachsen und die Reflektion von Vermittlungsangeboten zum Judentum stellen ausgewiesene Schwerpunkte dar.

Medaon fördert zielgerichtet den Austausch innerhalb und zwischen akademischer Forschung und außerakademisch geführten Ansätzen. Alle Beiträge werden intensiv redaktionell geprüft, fachwissenschaftliche Aufsätze durchlaufen ein Begutachtungsverfahren (double-blind peer review).