Editorial

Editorial 11 (2017), 20

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde von Medaon,

wir freuen uns ganz außerordentlich, Ihnen und Euch die nunmehr 20. Ausgabe unserer Zeitschrift Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung präsentieren zu können, und möchten diesen Anlass nutzen, uns als Redaktion bei allen recht herzlich zu bedanken, die uns bis in den elften Jahrgang hinein begleitet und unterstützt haben: all denjenigen, die mit externen Gutachten und Lektorat sowie Über-setzungen zur inhaltlichen und stilistischen Qualitätssteigerung der Artikel beigetragen haben; dem technischen und grafischen Support, der das einwandfreie Funktionieren unserer Website und deren Weiterentwicklung garantiert; allen Kooperationspartnerinnen und -partnern, mit denen wir gemeinsam hervorragende Schwerpunkte gestalten konnten; allen Spenderinnen und Spendern, die uns mit kleinen und auch großen Beiträgen unterstützten; namentlich Simone Lässig, Monika Richarz und Hermann Simon, die uns immer wieder mit Rat und Tat und manch Vermittlung im Hintergrund aushalfen (und hoffentlich noch lange helfen werden); allen ehemaligen Redaktionsmitgliedern, ohne die die vielen Ausgaben vor dieser Jubiläumsausgabe nicht möglich gewesen wären; allen Referentinnen und Referenten der Reihe Medaon Lectures und selbstverständlich Euch und Ihnen, die uns als treue Leserinnen und Leser begleitet haben, oft mit anerkennenden Worten, dann und wann auch mit kritischen Kommentaren.

Selbstverständlich haben wir vorab überlegt, diese „runde“ Ausgabe mit einem ganz besonderen Schwerpunkt zu besetzen, möchten aber letztlich mit einer „normalen“, dennoch vielfältigen Ausgabe unsere grundsätzlichen Ansprüche unterstreichen: Medaon bleibt ein Podium für etablierte Kolleginnen und Kollegen, aber auch für Vertreterinnen und Vertreter der jüngeren Forschungsgeneration, die in unterschiedlichen Formaten spannende Fragestellungen zu jüdischer Geschichte und Gegenwart aufwirft. Als Zeitschrift mit Hauptsitz in Dresden bleibt für uns die regionale Perspektive als der fortwährende Blick auf jüdisches Leben ins Sachsen von zentraler Bedeutung. Als Zeitschrift, die als Projekt eines Bildungsträgers, HATiKVA e.V., gegründet wurde, sind Diskussionen rund um die zeitgemäße pädagogische Vermittlung jüdischer Geschichte von besonderer Bedeutung. Und wie immer unterziehen kompetente Rezensentinnen und Rezensenten aktuelle Fachpublikationen einer kritischen Würdigung.

Trotzdem soll das Jubiliäum nicht ohne besondere Aktivität bleiben: Wir freuen uns sehr, für den 29. Juni 2017 in Dresden den Workshop „Zeitschriften zur Geschichte der Juden: Trends, Herausforderungen und Perspektiven“ organisieren zu können. Mit Kolleginnen und Kollegen anderer Redaktionen werden wir zur Rolle und zu Entwicklungstendenzen von Fachperiodika zum deutschsprachigen Judentum ins Gespräch zu kommen. Uns interessiert, diesen fachlichen Austausch zwischen den Redaktionen und Herausgebern vor dem Hintergrund historiografischer Umbrüche, der weiterhin steigenden Bedeutung digitaler Medien und unterschiedlicher Modelle der Umsetzung von Zeitschriftenprojekten zu führen. Wir möchten das bisherige Wirken der Periodika und ihren Anteil an der Fachöffentlichkeit reflektieren, kommende Herausforderungen diskutieren und gemeinsam Strategien einer weiteren positiven Entwicklung der Projekte entwickeln, also möglichst für jeden Redaktionskreis Impulse für die Herausgabe künftiger Jahrgänge und Einzelausgaben geben. Dafür begrüßen wir erfahrene Vertreterinnen und Vertreter etablierter Zeitschriften, aber auch jüngere Projekte werden ihre Perspektiven einbringen können. Wir danken der Ursula Lachnit-Fixson Stiftung sowie der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts für ihre großzügige Unterstützung des Workshops und sind gespannt auf die Diskussion!

Abschließend wünschen wir eine erkenntnisreiche Lektüre mit den aktuellen Texten.

Auch diese Ausgabe wäre wieder ohne die Unterstützung aller Gutachterinnen und Gutachter nicht zustande gekommen. Die Korrekturen bzw. Übersetzungen besorgten Cathleen Bürgelt, Marcus Schaub, Christian Kurmann, Rabbiner Alexander Nachama, Patricia C. Sutcliffe und Phillip Roth sowie Gunther Gebhard und Steffen Schröter von text plus form – die Redaktion dankt ihnen allen!

Die Redaktion von Medaon im April 2017.

Autor(en): Redaktion Medaon 

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