{"id":164,"date":"2015-04-24T09:14:22","date_gmt":"2015-04-24T07:14:22","guid":{"rendered":"http:\/\/medaon.de\/2015\/?page_id=164"},"modified":"2015-06-01T21:29:09","modified_gmt":"2015-06-01T19:29:09","slug":"namensgeber-und-preis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/fritz-meyer-preis\/namensgeber-und-preis\/","title":{"rendered":"Namensgeber"},"content":{"rendered":"<p>Der Preis ist Fritz Joachim Meyer gewidmet. Fritz Meyer wurde am 28. Mai 1925 in Dresden geboren. Sein Vater, Harry Meyer, leitete seit 1929 das J\u00fcdische Jugendorchester Dresden. Fritz und sein Bruder Heinz genossen somit fr\u00fch musikalische Erziehung, ihr Vater gab ihnen und auch anderen j\u00fcdischen Kindern Geigenunterricht. Fritz Meyer wurde au\u00dferdem Sch\u00fcler der Pianistin Magarete Anschel und nahm auch bei Arthur Chitz Klavierstunden. Die hochbegabten Br\u00fcder beteiligten sich von 1935 bis 1937 am Kulturleben der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden.<\/p>\n<p>Die Familie unterlag allen antisemitischen Ma\u00dfnahmen nach 1933, die Eltern Harry und Johanne Meyer wurden schlie\u00dflich am 20. und 21. Januar 1942 nach Riga deportiert. Dort ist die Mutter umgekommen, der Vater wurde im KZ Dachau oder im KZ Auschwitz ermordet.<\/p>\n<p>Die Br\u00fcder Fritz und Heinz verblieben zun\u00e4chst in Dresden. Am 10. August 1942 musizierten sie vermutlich zum letzten Mal gemeinsam \u00f6ffentlich, mit Geige und Harmonium auf dem<em> Neuen J\u00fcdischen Friedhof<\/em>. Am 23.\/24. November 1942 wurden sie in das <em>Judenlager Hellerberg<\/em> in Dresden gebracht und mussten Zwangsarbeit f\u00fcr die Firma Zeiss Ikon leisten. Am 2. M\u00e4rz 1943 erfolgte ihre Deportation in das KZ Auschwitz. Heinz Meyer musste dort u. a. im Lagerorchester spielen. Nach nur drei Wochen starb Fritz Meyer am 29. M\u00e4rz 1943, erst 17-j\u00e4hrig, an K\u00f6rperschw\u00e4che und Typhus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Preis ist Fritz Joachim Meyer gewidmet. Fritz Meyer wurde am 28. Mai 1925 in Dresden geboren. Sein Vater, Harry Meyer, leitete seit 1929 das J\u00fcdische Jugendorchester Dresden. Fritz und sein Bruder Heinz genossen somit fr\u00fch musikalische Erziehung, ihr Vater gab ihnen und auch anderen j\u00fcdischen Kindern Geigenunterricht. Fritz Meyer wurde au\u00dferdem Sch\u00fcler der Pianistin [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":142,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/164"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=164"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/164\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1580,"href":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/164\/revisions\/1580"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/142"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.medaon.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}