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  • Biographisches zu Arthur Gustav Guttmann (1881-1948) (28.4.2009)Die Redaktion von MEDAON möchte an dieser Stelle auf einen biographischen Abriss über Arthur Gustav Guttmann (1881-1948), erschienen im Report 15 (2008),2, S. 9-12 des FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e.V., hinweisen.
    Download unter http://test.fehs.de/_media/pdf/report/report15-b2008.pdf [28.4.2009]
  • Rezension Manfred Gailus (Hg.): Elisabeth Schmitz und ihre Denkschrift gegen die Judenverfolgung. MEDAON 3|2008 (9.12.2008)Sehr geehrte Damen und Herren,
    als einer der acht Autoren in dem Buch über Elisabeth Schmitz freue ich mich, dass es von Ihnen besprochen worden ist.
    Leider enthält die Rezension einige Ungenauigkeiten.
    Es ist missverständlich, Elisabeth Schmitz als Theologin zu bezeichnen. Sie hatte dieses Fach neben den weiteren Fächern Geschichte und Deutsch studiert und besaß dafür die Lehrbefugnis.
    Elisabeth Schmitz verteilte ihre Denkschrift nicht 1936, sondern vor der Tagung der Steglitzer Synode im September 1935, der sie nach den Ausführungen von H. Ludwig jedoch nicht zur Beschlussfassung vorlag.
    Das bemerkenswerteste Dokument in der von mir aufgefundenen Aktenmappe war der Entwurf zu ihrer Denkschrift, dessen Existenz bis dahin unbekannt war. Er war in einem Briefumschlag enthalten, den Prof. Dr. Elisabeth Schiemann an Elisabeth Schmitz gerichtet hatte.
    Die Datierung des Entlassungsgesuchs auf den 31. Dezember 2008 ist ein überraschender Druckfehler. Es ist nicht ganz zutreffend, dass Elisabeth Schmitz ihren Antrag auf vorzeitige Versetzung in den Ruhestand auf die Ablehnung der NS-Ideologie gestützt habe. Sie begründete ihn - in Übereinstimmung mit den damals beamtenrechtlichen Vorschriften - primär mit amtsärztlich belegten gesundheitlichen Gründen und - darin liegt ein erhebliches Maß an Zivilcourage - außerdem mit den von Ihnen zitierten Ausführungen.
    Elisabeth Schmitz kehrte nicht nach der Ausbombung ihrer Berliner Wohnung im November 1943, sondern im August 1943 nach Hanau zurück.
    Erwähnenswert ist, dass Elisabeth Schmitz auch bei dem berühmten Historiker Friedrich Meinecke studiert hatte und von ihm mit der Arbeit „Edwin von Manteuffel als Quelle zur Geschichte Friedrich Wilhelms IV.“ 1920 promoviert worden war.
    Die Formulierung "Nach Erlass der Nürnberger Gesetze ..." trifft zu; allerdings wäre es hilfreich, darauf hinzuweisen, dass sie den Nachtrag Anfang Mai 1936 abschloss. Die Denkschrift selber wurde nicht überarbeitet.
    Die Behauptung, sie habe der Synode im September 1935 vorgelegen, trifft nicht zu. Hartmut Ludwig weist in seinem Beitrag nach, dass das nicht der Fall war.
    Marga Meusels Denkschrift sollte mit ihrem vollständigen Titel zitiert werden „Denkschrift über die Aufgaben der Bekennenden Kirche an den evangelischen Nichtariern“. Es ist wichtig, deutlich zu machen, an wen sich Marga Meusel wandte und wen sie für verpflichtet hielt, tätig zu werden.
    Es ist missverständlich auszuführen, die Berliner Kirche habe sie nicht als Theologin nach Berlin zurückgerufen. Sie war im Sinne kirchenrechtlicher Bestimmungen keine Theologin, sondern besaß lediglich die Lehrbefugnis für das Fach Religion und hatte auch nie im Dienst der Kirche gestanden, so dass sie nicht zurückgerufen werden konnte.
    Zu dem Satz „ Hätte nicht damals...“ ist darauf hinzuweisen, dass neben Karl Barth der Hanauer Propst Wibbeling Kenntnis davon besaß, dass Elisabeth Schmitz Verfasserin der Denkschrift war. Umso erstaunlicher mutet es an, dass Karl Barth in seinem Brief vom 22. Mai 1967 an Eberhard Bethge ( EvTheol 28 (1968), 555 ) schreibt : „Die Tatsache, dass Bonhoeffer 1933ff als Erster ja fast als Einziger die Judenfrage so zentral und energisch ins Auge gefasst und in Angriff genommen habe, sei ihm neu“. Sollte er als Adressat der Briefe, in denen Elisabeth Schmitz ihn vor der sog.
    Reichskristallnacht gedrängt hatte, öffentlich ein Wort zur Judenfrage zu sagen, diese Briefe vergessen haben?
    In dem Absatz zu dem Beitrag von M. Voigt, deren Namen falsch
    geschrieben wird, ist der 2. Satz missverständlich. Das "Sie" kann so verstanden werden, als habe Elisabeth Schiemann an W. Künneth geschrieben. Elisabeth Schmitz nimmt in ihrem Brief an W. Künneth, dessen Durchschlag sich in den von mir entdeckten Unterlagen befand, von Elisabeth Schiemann entwickelte naturwissenschaftliche Überlegungen als Argumentationshilfe auf.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Lüdecke
  • Olga Horak zur Rezension ihres Lebensberichtes in MEDAON 2|2008 (Juli 2008).Die Redaktion dokumentiert im Folgenden (leicht gekürzt) ein Schreiben Olga Horaks an ihre deutsche Übersetzerin Gudrun Piater und dankt für die Übermittlung.

    Thank you for the enclosed copy of Medaon. I have found many errors, which is negligence on behalf of who ever has revised the article before releasing it to the Internet. I will just indicate to you the errors, by telling you the page and the rows and then consider whether to advise the publishers about it. I shall leave the decision to your jugdement.

    Page 1, 9th row: Regierung Tiso not Tito.
    Page 1, 12th row: Rosenberger not Rosenberg.
    Page 2, 8th row: Sered was a Collection Camp not a Schloss.
    Page 2, 16th row: There was no deathmarch from Auschwitz to Kurzbach. We were transported by train (cattle waggons). Deathmarch was from Kurzbach to Dresden. From there in open waggons to Bergen Belsen.
    Page 2, 28th row: The airraid in Dresden took place in
    january, 1945. Whilst I was in the carriages to be transported to Belsen. It was definantely not february, 1945.
    Page 3, 9th row: geistig to be omitted.
    Page 3, 23rd row: It was the State Hospital not a Militärkrankenhaus.
    Page 4, 9th row: Rosenberger not Rosenberg.