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Settler colonialism and Indigeneity: the Case of Israel/Palestine

Der Artikel analysiert Vorstellungen von Besiedlung, Kolonialismus und Eingeborenheit und deren Bedeutung am Falle von Israel/Palästina. Mit dem Zeitraum vor 1948 im Mittelpunkt untersucht der Artikel wie die palästinensische-arabische Nationalbewegung und die Zionistische Bewegung verschiedene Erklärungen anboten für den Prozess der jüdischen Emigration in das Land und wie sich gegensätzliche politische Ansprüche in diesem historischen Kontext ergaben. Die zentrale Rolle der Nakba (ethnische Säuberung der palästinensischen Bevölkerung) im Jahre 1948 wird zum Schluß diskutiert und im Zusammenhang mit den zukünftigen Beziehungen zwischen den beiden ethnisch-nationalen Gruppen im Land gesehen, da die Nakba den Hintergrund für die sozialen und politischen Konflikte bildete, die den Staat Israel seit seiner Gründung plagen.

Statement der Redaktion vom 07.07.2017: In der Ausgabe 11 (2017), 20 erschien der von Ran Greenstein verfasste Beitrag „Settler colonialism and Indigeneity: the Case of Israel/Palestine“, der innerhalb der Redaktion von Medaon kontrovers diskutiert wurde. Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass ein Teil der Redaktion nicht hinter diesem Text steht. In der Frühjahrsausgabe 2018 wird eine ausführliche Reaktion auf den genannten Beitrag veröffentlicht.

 

Autor(en): Ran Greenstein 

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