Editorial

Editorial 10 (2016), 18

Wie viele Kolleginnen und Kollegen haben auch wir von der Redaktion von Medaon in den vergangenen Ausgaben unser Augenmerk auf die Erforschung der jüdischen Geschichte im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg gerichtet. Dabei konzentrierten wir uns in den letzten beiden Jahren angesichts der Fülle von Neuerscheinungen auf die kritische Würdigung dieser frischen Perspektiven und veröffentlichten vor allem Rezensionen zum Themenkomplex.

War es zunächst angedacht, dass dies unser dezidierter Beitrag zur gesteigerten Aufmerksamkeit zum historischen Ereignis und seiner Erinnerung (100 Jahre!) bleiben sollte, so freuten wir uns natürlich sehr, dass Barbara Breysach, Birgit Krehl und Magdalena Marszałek überraschend mit dem Angebot an uns herantraten, in Anknüpfung an die von ihnen verantwortete Tagung „Erster Weltkrieg: Jüdische Erfahrungen in Ost- und Mitteleuropa“ ganz unterschiedliche und spannende Beiträge in einem eigens gestalteten Schwerpunkt bei Medaon zu publizieren und damit auch den Weg einer Veröffentlichung in einer Onlinezeitschrift wie der unseren zu gehen. Wir freuen uns ebenso, dass diese Kooperation, für die wir erstmals die Verantwortung für einen Fokus vollständig übergaben, nun zu einem erfolgreichen Ende kommt. Wir bedanken uns bei den Kolleginnen, die das Vorhaben in der schwerpunktbezogenen Einleitung ausführlicher darstellen, für das Vertrauen und selbstredend für das schöne Ergebnis sowie für die damit verbundenen Mühen im Publikationsprozess!

Drei weitere Einzelbeiträge, u. a. der Beitrag zur Reihe „Biografien jüdischer Frauen“, den dieses Mal Martina Bitunjac beisteuert, sowie eine Vielzahl von Rezensionen, wobei wir an dieser Stelle auf die Sammelrezension der im Rahmen der Reihe „Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte“ veröffentlichten Einzeltitel besonders hinweisen möchten, vervollständigen die Ausgabe.

Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche und unterhaltsame Lektüre!

Auch diese Ausgabe wäre ohne die Unterstützung aller Gutachterinnen und Gutachter nicht zustande gekommen. Die Korrektur bzw. Übersetzungen besorgten Cathleen Bürgelt, Patricia C. Sutcliffe, Maja-Sophie Götting und Phillip Roth sowie Gunther Gebhard und Steffen Schröter von text plus form – die Redaktion dankt ihnen allen!

Die Redaktion von Medaon im April 2016.

Autor(en): Redaktion Medaon 

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